Eilmeldung: Covid 19- Virus als Atheist identifiziert!!!!!!!!

 

Nun ist es von Regierungsseite offiziell bestätigt, dieser Virus betritt keine Gotteshäuser. Kirchen, Moscheen, Synagogen, Gebets- und Versammlungsräume aller Art sind Virus-freie Zonen. Dieser Virus glaubt an keinen Gott und meidet solche ominösen Räumlichkeiten. Es scheint erwiesen, er fürchtet sich vor einer Infektion mit solchem Gedankengut, und einem, zu befürchtenden, fatalem Krankheitsverlauf.. Der Virus, ansonsten robust, lebens- und durchsetzungsfähig, könnte im Siechtum bigotter Gottesfürchtigkeit ein unrühmliches Ende finden. Vor einem solchen Szenarium ängstigt er sich. Aus diesem Grund meidet er diese Ansammlungen verzagter Menschlein wie der Teufel das Weihwasser.

Was für eine selten dumme Entscheidung, einen Look down ligth ohne Einbezug aller, für die Funktionalität des Systems, entbehrlichen Institutionen, zu beschließen. Bei sinkender Akzeptanz, anschwellender, sachlich berechtigter Kritik an dem Gesamtkonzept der Pandemiebewältigung, war diese Entscheidung ein Fauxpas erster Güte, der nun sichtlich überforderten Entscheidungsträger. Oder möchten diese mit der Angst im Nacken ihre gottgefällige Bilanz verbessern, man kann ja nie wissen?

Klaus Schneider November 2020

Neoliberalismus: Zerstörung der Umwelt – Zerstörung der Gesellschaft

 

Die Zerstörung der Umwelt, wie die Zerstörung der Solidarität innerhalb einer Gesellschaft, verbindet eine gemeinsame Konsequenz: Beide Vergehen sind wider jeder Vernunft und reduzieren nachhaltig die Lebensqualität für alle Betroffenen. Dies betrifft in letzter Konsequenz jedes Mitglied einer Gesellschaft und jedes Lebewesen dieses Planeten, die gesamte Population der Menschheit ohne jede Ausnahme.
Es existiert kein adäquater Ersatz, keine Alternative, weder eine Ersatzumwelt noch eine Ersatzgesellschaft. Die Umwelt, wie die Gesellschaften dieser Erde, stehen immer in unlösbarer Abhängigkeit von ihrer Grundlage. Die Grundlage der Umwelt ist eine intakte, sich selbst erhaltende Natur, die der Gesellschaften, der soziale Frieden, ohne den eine Gesellschaft nicht bestehen kann. Werden diese elementaren Grundlagen sukzessive zerstört, tendiert die Lebensqualität unaufhaltsam zum bloßen Vegetieren um des Überlebenswillen. Letztlich ist auch das Ende ab- oder ausgegrenzter Enklaven, welche sich finanzkräftige Eliten temporär, unter Einsatz immensen Kapitals schufen, eine unausweichliche Folge. Die Zerstörung von Lebensgrundlagen ist ein Allgemeingut ohne Privilegien von Eliten.

Dies zu verstehen schuldet jeder einzelne Mensch seinem Intellekt, so dumm kann ein, mit Vernunft ausgestattetes Lebewesen, theoretisch nicht sein, dass dieses nicht zu verstehen wäre. Für jedes Niveau geistiger Disposition ist bei marginalem Einsatz des Denkorgans zu erkennen, dass das Credo des Neoliberalismus, die Marktkonformität aller Belange der Natur wie der Gesellschaft, den Bestand der Erde nicht nachhaltig regulieren und schon gar nicht erhalten kann. Die fundamentalen Belange des Menschseins sollte dieser nicht seelenlosen Mechanismen überlassen.

Klaus Schneider März 2020

Der Mythos von Tatsachen und Fakten

 

Die Begriffe, Fakten, Tatsachen, umgibt ein Mythos eines tatsächlich bestehenden, unbezweifelbaren Umstandes. Der Begriff impliziert das Verlässliche per se. Wenn Tatsachen nur immer diesem hohen Anspruch entsprechen würden, wie einfach wären die Dinge des Lebens zu beurteilen.
In der Rechtswissenschaft sind Tatsachen ein unbestimmter Rechtsbegriff, der in Gesetzestexten zwar vorkommt, aber dort nicht klar festgelegt ist. Als Tatsachen werden sinnlich wahrnehmbare Sachverhalte aus Gegenwart oder Vergangenheit bezeichnet, konkrete Zustände oder Vorgänge, die dem Beweis zugänglich sind.
Der Begriff der Tatsache umfasst hier innere und äußere Tatsachen. Während äußere Tatsachen in der Regel beweisbar sind,  wie Alter, Einkünfte, Echtheit oder Beschaffenheit von Dingen, sind die inneren Tatsachen, die, welche die Palette von möglichen psychischen Zuständen abdecken soll, schon äußerst schwierig zu verifizieren. Diese Tatsachen von einer bloßen Meinungsäußerung oder einem reinem Werturteil zu trennen, das als subjektive Wertungen den Gegenbegriff zum Tatsachenbegriff darstellt, ist äußerst problematisch.
In der Philosophie sind Tatsachen, Einstellungen zu Vorstellungsasoziationen oder Urteile, die sich darin unterschieden, ob die Gründe, aus denen sie für wahr gehalten werden, objektiv-allgemein und plausibel sind. Desweiteren, ob diese Erkenntnisse in einem logischen Sachzusammenhang liegen und alle vernünftigen Wesen, gleicher Einsichtsfähigkeit,überzeugen.
Der wissenschaftstheoretische Positivismus setzt voraus: Soll eine Annahme zu einer Tatsache werden, muss sie durch Beobachtung verifiziert oder zumindest bestätigt werden. Seit der Hinwendung der Philosophie zur Sprache und ihrer sprachlichen Phänomene, steht auch die Annahme im Raum, dass die verwendete Sprache Vorentscheidungen darüber trifft, was als Tatsache in Frage kommt und was nicht.
Eine Menge Ungereimtheiten, die den Begriffen – Tatsachen Faktum Fakt -, den Nimbus, einer über den Dingen stehenden Wahrheit, entzieht. Was einer propagierten Tatsache entspricht, ist in der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Kommunikation, überwiegend eine bloße Meinungsäußerung oder ein subjektives Werturteil, dem Gegensatz zu einem verifizierbaren Fakt.
Klaus Schneider Juni 2019

 

Unteilbares Recht der Meinungsfreiheit

 

Eine Meinung, ist im Idealfall das Ergebnis des Nachdenken, die logische Folge einer Wahrnehmung, dem Ergebnis der Reizverarbeitung des Gehirns. Wahrnehmung ist ein aktiver Prozess, der bewusst aber in größerem Maß, unbewusst abläuft. Wahrnehmung ist das Produkt aus den Sinnes Reizen, gleich welcher Art und deren Interpretation durch den Wahrnehmenden. Dies geschieht unter Nutzung der Gedächtnisinhalte, vorgegebener Wahrnehmungsmuster sozialer, ideologischer und intellektueller Prägung.

Wahrnehmung und in Folge die Bildung einer Meinung, sind logischerweise individuell, es sei denn, die Interpretation der Wahrnehmung erfolgt durch intellektuell beschränkte Möglichkeiten von Gedächtnisinhalten und Wahrnehmungsmustern. In diesem Fall besteht eine angenommene, eigene Meinung, lediglich aus der Adaption gängiger, meist mehrheitsfähiger Ansichten.

Es ist Besorgnis erregend, dass Meinungen, die nicht dem aktuellen Mainstream entsprechen, immer mehr das Recht ihrer Äußerungen abgesprochen wird. Ob es nun einen Kevin Kühnert, einen Thilo Sarrazin, einen Alexander Gauland oder ein „veritables“ Mitglied der politischen Mitte betrifft, ob die Meinungen in das Portfolio gängiger Ansichten passen oder nicht, ist im Prinzip erst einmal ohne Bedeutung. Das Recht der „freien Meinungsäußerung“ ist auf den Gesamtbegriff bezogen und dieses Begriffspaar ist, ob es manchen Kleingeistern in den Kram passt oder nicht,  nicht zu trennen ohne es irreparabel zu beschädigen. Das Recht der freien Meinungsäußerung muss für alle Menschen in gleichem Maß gelten, oder es ist nicht das Papier wert, auf dem es einmal festgeschrieben wurde.

Klaus Schneider Mai 2019

Europäische Union- Ein Ding* ohne Alternative

*Ding ist etwas, was in einer bestimmten Form, Erscheinung, auf bestimmte Art und Weise existiert und als solches Gegenstand der Wahrnehmung, Erkenntnis ist.

Die Europäische Union, ein politisch, wirtschaftliches Gebilde, ist ohne plausible Alternative in einer Zeit, in der die Welt immer mehr zusammenrückt, sich subjektiv verkleinert. In einer Welt, in der die machtpolitischen Intentionen der Gegenwart und die Ausrichtung zukünftiger Machtstrukturen von den etablierten Großmächten vorgegeben und rigoros durchgesetzt werden. Intensionen und deren Perspektiven werden sich immer an den ökonomischen Interessen und ideologischen Vorstellungen der wirtschaftlichen und militärischen Schwergewichte dieser Erde ausrichten. Wer über wirtschaftliche- und militärische Macht verfügt, wird diese letztendlich einsetzen, um den Lauf der Dinge nach seinen Vorstellungen zu steuern.

In diesem erlauchten Zirkel der Mächtigen wird Europa, wenn überhaupt, nur als politische und wirtschaftliche Einheit wahrgenommen und gehört. Das ist die Realität, ob sie nun den nationalistischen Tendenzen weiter Teile der Europäer passt oder nicht. Sie können wählen zwischen der internationalen Bedeutungslosigkeit, die dann in eine zwangsweise Abhängigkeit von einer der Großmächte führt oder der ungeliebten Familie Europa, ihren Wurzeln. Sie können wählen wem sie ihre Seele verkaufen, Trump, Putin oder Xi Jinping. Glauben denn wirklich so viele Europäer, dass das Wohlwollen solch egozentrischer Machtpolitiker zu haben sei, ohne dafür eine hohen Preis zu zahlen, den Preis der Freiheit? Es bräuchte nicht allzuviel Intellekt um diese untauglichen Alternativen zu erkennen. Oder doch?

Die Europäer sollten sich hüten den populistischen Rattenfängern Glauben zu schenken, die von nationaler Identität, Glanz und Gloria faseln, dabei nur die eigene Person in den Olymp der Macht heben wollen, die geopolitische Realität deswegen aus gutem Grund wissentlich verschweigen. Diese Populisten und Demagogen, von gewissenlosem und narzisstischem Wesen, verbreiten gegen alle Vernunft, gegen alles vorhandene Wissen, Lügen und Visionen, die nur als destruktiv und dumm klassifiziert werden können.

Was für ein miserabler Auftritt dieser Selbstdarsteller, dieser Möchtegern Fürsten ihrer Illusion, ihrer Operettenstaaten! Was für eine Offenbarung des intellektuellen Niveaus ihrer Anhänger, die außerstande sind, zwischen Realität und Illusion zu unterscheiden. Wenn sich diese Menschen so nach Identität und Tradition sehnen, es gibt Trachten-, Heimat- und Schützenvereine, Volksfeste mit Blasmusik, Bier, Wein, Schnaps, Ritterturniere, Folkloreabende und was weiß Gott noch alles. Wenn das ihre Welt, ihre Ideologie repräsentiert, dann soll es so sein, es sei den Menschen gegönnt und ohne Häme zu tolerieren.

Weder zu akzeptieren noch auch nur zu tolerieren ist der Versuch die ideelle, illusorische Fixierung der angedachten Gloria vergangene Epochen in die Gegenwart zu transferieren. Das Gestern verliert im Heute seine Bedeutung. Die Vergangenheit ist ein Fakt, sie ist aber vorbei. Gut zur Erinnerung an den Ursprung, die Prägung der Gesellschaft von heute. Das Heute aber repräsentiert das Mögliche, sie ist formbar und erfordert alle Kraft und Beachtung heutiger Generationen. Schon morgen ist sie ein nicht mehr revidierbarer Fakt.

Klaus Schneider Mai 2019