Warum Brexit, Trump und bitte nicht noch Frankreich

 

Bis dato alles legitime, demokratische Entscheidungen. Ob diese nun in das innen- wie außenpolitische Kalkül europäischer Visionen passt oder nicht, ist letztendlich den Grundsätzen demokratischer Entscheidungsfindung unterzuordnen, ohne Wenn und Aber. Nicht das Wahlvolk trägt die ausschließliche Verantwortung für sein Votum, die Verantwortung trägt das politische Establishment, dem die Kommunikation mit den Menschen zunehmend lästig zu sein scheint. Diese politische Clique, intriganter Opportunisten, werden auch kaum in der Lage sein, die Winkelzüge ihrer wirtschafts- und kapitalorientierten Klientelpolitik so darzustellen, dass sie auf breite Zustimmung stoßen würde.
Eine sozial unverträgliche Politik wird aber letzten Endes, sollen auch noch ein paar Wahlperioden vergehen, die kontinuierlich wachsende Zahl der Verlierer solch kurzsichtiger Kumpanei, in die Arme populistischer Eierdiebe treiben.
Doch wer will es diesen Menschen verdenken, sie verfolgen nur ein berechtigtes Eigeninteresse und wollen lediglich von dem sichtbaren Wohlstand der Anderen etwas abhaben. Die Gesellschaft wird sich dann damit trösten müssen, dass sich diese Menschen mit demokratisch legetimen Mittel wehren und nicht mit Anarchie. Nur die Konsequenz könnte sich ebenso bitter auswirken, nicht nur national, denn schuldig an einer Misere sind zu allererst immer die Anderen, sondiert von außen nach innen.

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